Preisvergleich beim Strom

2nd Okt 2008 | von Auto Joey | Kategorie: Allgemein

Die Energiekosten steigen stetig, das ist Fakt. Deshalb werden auch die Kosten für Strom weiter steigen. Das dürfte zumindest all denen klar sein, für die Strom nicht einfach nur aus der Steckdose kommt. Doch lohnt es sich deshalb, Zeit und Energie auf die Suche nach dem günstigsten Stromanbieter zu verwenden?

Um die Antwort gleich mal vorweg zu nehmen: jein.

Wenn sie die gängigen Seiten für einen Preisvergleich durchgehen, werden die meisten Kunden feststellen, das der Strom der lokalen Anbieter sich nur marginal unterscheidet. Mit marginal meine ich in der Regel unter 10%.

Und ich weiss nicht, wie es Ihnen geht - aber ich habe kein gutes Gefühl dabei, für ein paar Euro Ersparnis im Jahr zu einem überregionalen Energie-Riesen wie RWE zu wechseln. Da war mir in letzter Zeit einfach zu viel Negatives in der Presse, vor allem was die willkürliche Preispolitik angeht.

Dann macht es schon mehr Sinn, sich genauer mit den Tarifen des gerade genutzten lokalen Anbieters auseinander zu setzen. Vielleicht haben Sie ja noch gar nicht das Preis-Modell, das am besten zu Ihnen passt? Der Anbieter ist nicht verpflichtet, Ihnen “automatisch” den günstigsten Tarif zu verrechnen!

Oder vielleicht wollen Sie mal sehen, was der sogenannte Öko-Strom (aus 100% regenerativen Quellen) kostet? Mich hat erstaunt, das man hier schon sehr günstig dabei sein kann. Aber man spart leider (noch) nichts dabei.




Davon abgesehen kann man aber tatsächlich noch mehr Strom-Kosten sparen, und zwar nicht zu knapp. Wie? Ganz einfach: man achtet auf den Verbrauch! Manch einer mag jetzt die Augen verdrehen, aber mit einen bisschen Augenmerk auf den Verbrauch lässt sich sehr viel machen.

  • Kaufen Sie stromsparende Geräte. Die sind zwar teurer, aber das kriegen Sie über die Stromrechnung 3 mal wieder.
  • Schalten Sie Geräte komplett (!) aus, wenn Sie sie nicht benötigen. Sie werden nicht glauben, wieviel Sie jedes Jahr für den Standby von Fernseher, Computer oder Konsole ausgeben.
  • Stecken Sie alle Geräte aus, die Sie nur selten benutzen. Auch z.B. ein Akku-Ladegerät verbraucht Strom, “einfach so”.

Von Energiesparlampen halte ich übrigens wenig. Licht hat nur einen kleinen Anteil am Stromverbrauch und das Licht wirkt kalt. Dann lieber mal den Kühlschrank nicht 15 Jahre laufen lassen bis gar nichts mehr geht, sondern schon deutlich früher ein neues, effizienteres Gerät kaufen.

Und dafür kann man dann wieder sehr gut den Preisvergleich im Internet nutzen! :-)

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3 Kommentare
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  1. [...] sollte innerhalb der bestehenden Rahmenbedingungen versuchen, das Beste daraus zu machen. Über den Strom Preisvergleich habe ich ja bereits einen Artikel geschrieben - hier macht es u.a. mehr Sinn, den eigenen [...]

  2. [...] weiss, ich weiss, ich habe in meinem ersten Artikel zum Preisvergleich Strom noch vor nicht allzulanger Zeit getönt, das man mit dem Preisvergleich nicht allzu viel sparen [...]

  3. ” Der Anbieter ist nicht verpflichtet, Ihnen “automatisch” den günstigsten Tarif zu verrechnen! ” -> vollkommen richtig! Ich habe das mal geprüft und kann so jetzt bald 100 Euro im Jahr sparen, nur durch einen Tarifwechsel beim Strom-Versorger hier!! Ein Wechsel zu einem anderen Anbieter ist mir noch zu heikel, aber da geht auch noch was.
    Wenn ich dran denke, das ich denen jahrelang zuviel gezahlt habe, könnte ich mich immer noch aufregen…!! :(

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