Renault Twizy 80: Kosten im Test

Mit dem Twizy hat Renault ein Fahrzeug entwickelt, das als reines Elektroauto auf den Straßen verkehrt. Wer mit diesem Fahrzeug in der Stadt unterwegs ist, wird sich über die Länge von 2,34m freuen, denn bei diesem Ausmaß ist es leicht, in eine kleine Parklücke zu kommen. Die Breite von 1,23m ist ebenso extrem bemessen, was man beim Parken bemerkt.

Durch das etwas andere Design des gesamten Aufbaus wirkt der Twizy eher wie ein Kabinenroller aber der 17 PS starke Elektromotor beschleunigt sehe schnell auf das Tempo, was auf der Landstraße gefahren wird. Die Kosten dieses Fahrzeuges liegen unter 8000 Euro, wo aber die Batterie nicht mit inbegriffen ist. In Frankreich müssen die Batterien extra gemietet werden, was pro Monat circa 50 Euro kostet.

In der offiziellen Klassifizierung wird der Twizy als Quad geführt und muss ebenso mit Nummernschildern versehen werden. Zum Führen dieses Fahrzeuges wird ein regulärer Autoführerschein verlangt, wobei es einen Typ gibt, der in den Kosten preiswerter ist. Dieser Typ hat 5 PS, ist 45km/h schnell und eine maximale Reichweite von 120 Kilometern.

Das Auto führen dürfen Besitzer der Führerscheinklasse S. Nach einer kompletten Batterieladung von circa 3,5 Stunden kostet die 120 Kilometer lange Fahrt circa 1,50 Euro in Frankreich, was auf 70 Cent Strompreis zurückzuführen ist. Das sind die Grundkosten, wobei noch der Mietpreis von 50 Euro monatlich für die Batterie aufgeschlagen werden muss. Die Fahrt- und Unterhaltskosten richten sich natürlich nach den Strompreisen in den anderen europäischen Ländern.

Natürlich muss der Halter des Twizy ebenso Steuern bezahlen, die sich auf circa 22 Euro belaufen. Bei dem Typ, der mit einem Moped Führerschein gefahren werden darf, ist nur das Nummernschild notwendig und eine Versicherung entfällt. Bei dem stärkeren Fahrzeug, das mit dem Autoführerschein gefahren werden muss, sind die Kosten für die Versicherung bei circa 80 Euro im Jahr mit einzubeziehen. So hat der Halter dieses Elektroautos erst mal die 22 Euro Steuern, dann die 80 Euro Versicherung im Jahr zu bezahlen.

Dann kommen die täglichen Stromkosten, von circa 1,50 Euro bei etwa 120km Fahrt dazu, die aber unterschiedlich und je nach Fahrweise zu berechnen sind. Am Ende steht noch die Miete von circa 50 Euro zu Buche, was dann die Gesamtkosten sind. So kann sich jeder genau ausrechnen, wie hoch genau die Kosten des Twitzy nach seiner Kilometerleistung, die er täglich fahren muss, im Endeffekt sind.

Man muss natürlich wissen, dass dieses Fahrzeug kein Luxusauto ist, also weder ABS noch ESP besitzt. Bequemlichkeit ist auch nicht angesagt, wobei aber der Beifahrer, der hinter dem Fahrer des Twitzy sitzt, doch genügend Beinfreiheit und Kopffreiheit hat. Etwas mehr Komfort versprechen geplante Flügeltüren, die nach oben schwenken. Die Karosserie ist natürlich gewöhnungsbedürftig, da sie rundum offen und nur oben mit einem Glasdach geschlossen ist. Aber einen Fahrerairbag findet der Benutzer, wie bei den meisten Autos, ebenfalls im Lenkrad. Zum Fahrvergnügen kann gesagt werden, dieses Elektroauto kommt auf circa 80km/h, was sicher bei dem offenen Fahrgastraum genügt. Im Sommer spürt man die Luft wie bei einem Motorrad oder besser bei einem Quad, mit dem das Auto ruhig verglichen werden kann. Wer an eventuelle Kosten bei Schäden denkt, da gibt es noch wenige Kenntnisse, da das Fahrzeug noch nicht lange in Betrieb ist.

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