Private Krankenzusatzversicherungen nicht immer sinnvoll

Die Krankenversicherung ist eine Pflichtversicherung, die jeder Bürger haben muss. Doch nicht jeder kann sich seine Krankenversicherung frei wählen. Alle Arbeitnehmer und Angestellten, die bei ihrem Jahresbruttoverdienst unter der Versicherungspflichtgrenze liegen (2012 sind das 50.850 €) müssen sich in einer Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichern. Nur wer von diesem Personenkreis darüber liegt, sowie alle anderen Personen darf für sich eine Private Krankenversicherung (PKV) wählen.

Unterschiede zwischen GKV und PKV

In den GKV wird der Beitrag prozentual vom Bruttoverdienst berechnet (z.Z. 15.5 %). Dazu dürfen die einzelnen GKV für ihre Mitglieder Zusatzbeiträge erheben. Die Leistungen der GKV orientieren sich an einem für alle verbindlichen Rahmenkatalog. In den meisten Fällen beinhaltet dieser Grundversorgung, die oft mit Zuzahlungen verbunden ist. Leistungen, die nicht im Katalog enthalten sind, werden von der GKV nicht bezahlt. Im Ausland gilt die GKV nur eingeschränkt in den Ländern, mit denen ein Sozialabkommen besteht.
Ganz anders ist das System in den PKV hier richtet sich der Beitrag nicht nach dem Einkommen, sondern er wird immer nach dem Eintrittsalter, den gewünschten versicherten Leistungen, dem Eintrittsalter, ev. Vorerkrankungen und den Tarifen und Bestimmungen des Versicherers berechnet. Damit entscheidet der Privatpatient selbst, welche Leistungen er versichern möchte. Von der Grundabsicherung, wie ihn die GKV bieten, bis hin zu Sonderbehandlungen und alternativen Behandlungsmethoden kann alles versichert werden. Die PKV gilt weltweit.

Was sind private Krankenzusatzversicherungen

Mit einer privaten Krankenzusatzversicherung kann jeder Versicherungsnehmer seine Versicherungsleistungen durch diesen Zusatzabschluß verbessern und Leistungen, die seine Krankenversicherung nicht bietet versichern. Mit solchen Zusatzversicherungen können auch Zuzahlungen versichert und somit verringert, oder ganz vermieden werden. Bei jeder Krankenzusatzversicherung wird der Versicherungsbeitrag nach den gleichen Kriterien, wie bei einer PKV berechnet.

Private Krankenzusatzversicherungen nicht immer sinnvoll

Da der Privatpatient in seiner PKV seine Leistungen dort nach seinen Wünschen abschließen kann, sind Private Krankenzusatzversicherungen für Privatpatienten nicht notwendig.
Sie sind für gesetzlich Krankenversicherte sinnvoll, die Leistungen oder Zuzahlungen, wie zum Beispiel hochwertigen Zahnersatz, oder Brille versichern möchten. Auch Sonderbehandlungen im Krankenhaus (Chefarztbehandlung) oder Einzelzimmer können hier zusätzlich versichert werden.

Bei Auslandsaufenthalt ist für Kassenpatienten in jedem Fall eine Auslandskrankenzusatzversicherung sinnvoll. Durch die Privaten Krankenzusatzversicherungen hat auch der Kassenpatient die Möglichkeit, sich bei der Krankenversicherung ähnlich wie ein Privatpatient abzusichern. Auf http://www.privatekrankenversicherung.org erhalten Interessenten weitere Informationen rund um Krankenzusatzversicherungen und normalen private Krankenversicherungen.

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