Kfz-Versicherung für Fahranfänger: So wird’s billiger

Endlich haben Sie den Führerschein geschafft, die Finanzierung für das eigene Auto steht vielleicht auch schon und dann kommt der Schock: der Preis für die Kfz-Versicherung.
Denn selbst die Kfz-Haftpflichtversicherung als minimalste Pflicht-Versicherung kostet den Fahranfänger richtig viel Geld.
Was kann man tun, damit es billiger wird?

Vor allem die jungen Männer trifft es bei der Kfz-Versicherung besonders hart, aber die jungen Frauen holen leider ziemlich auf.
Der Einstiegspreis zur Autoversicherung liegt bei bis zu 230%!

 

 

Das hat aber auch seine guten Gründe:

  • Junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 25 haben ein deutlich erhöhtes Unfallrisiko
  • Sie sind zudem häufiger in schwere Unfälle mit Verletzten und Toten verwickelt, Stichwort übererhöhte Geschwindigkeit
  • Unfälle aufgrund von Alkoholeinfluss sind ebenfalls vermehrt in dieser Altersklasse zu finden

Kein Wunder also, dass die Kfz-Versicherungen bei derartig erhöhtem Risiko auch entsprechend zur Kasse bitten. Wenn sich der Fahranfänger nicht schon vorher unfallfrei am Strassenverkehr beteiligt hat (z.B. Moped, Mofa, Roller), dann wird er eben mit Schadensfreiheitsklasse 0 eingestuft – satte 230%.
Das bedeutet im Klartext, das eine Versicherungsprämie von 2.000 Euro oder mehr pro Jahr am Anfang keine Seltenheit ist!

Doch es gibt Mittel und Wege, die Versicherungskosten teilweise deutlich zu senken.

Kfz-Versicherung für Fahranfänger: Tipps zur Kosten-Senkung

  • Individuelles Verhandeln
  • Belegbare Argumente für eine höhere SFK liefern
  • Über die Kfz-Versicherung der Eltern versichern
  • Mit den Eltern und/oder anderen nahen Verwandten zu einer neuen Kfz-Versicherung wechseln
  • Als Zweitwagen über die Eltern versichern

Die ganz klare Strategie für den Fahranfänger sollte sein, auf die Kfz-Versicherung seiner Wahl zuzugehen und einen individuellen Versicherungspreis zu verhandeln.
Die oben genannten Punkte können dabei die Verhandlungsposition deutlich verbessern.
Wenn etwa die Eltern bei der gleichen Versicherung sind, sollte das ein Grund sein, das Kind mit einer höheren SFK einsteigen zu lassen.
Wenn die Eltern sogar bereit wären, für einen billigeren Tarif beim Fahranfänger die Versicherung zu wechseln, stehen die Chancen noch besser, die Versicherungskosten von Anfang an zu senken.

Zusätzlich bieten viele Versicherungen noch einmal allgemeine Rabatte, z.B. für den Online-Abschluss der Kfz-Versicherung, Wenigfahrer u.ä. Das kann auch nochmal einiges an Geld sparen.

Bitte beachten: die Anmeldung des Autos als Zweitwagen bei den Eltern ist zwar komfortabel und bringt billige Kfz-Versicherungspreise. Aber andererseits kann auch nicht aktiv an der Verbesserung der eigenen SFK gearbeitet werden!

 

 

Kfz-Versicherung für Fahranfänger: Fazit

Keine Frage, der Einstieg ins Autofahren ist schon mit genug Aufregung und Umstellung verbunden.
Dennoch sollten Sie als Fahranfänger auch bei der Kfz-Versicherung ein bisschen Zeit und Energie investieren.
Vergleichen Sie die Angebote im Internet und fragen Sie bei billigen Autoversicherungen nochmal nach Rabatten.
Die Mühe wird sich lohnen: Sie können so mehrere 100 Euro im Jahr sparen und gleichzeitig Ihre SFK erhöhen um dauerhaft sehr billig versichert zu sein.
Ich denke mal, das gesparte Geld können Sie an anderer Stelle bestimmt besser gebrauchen! 🙂

 

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