Fahrsicherheitstraining senkt Versicherung-Kosten

So gut wie jeder Autofahrer hat schon einmal vom Fahrsicherheitstraining gehört, die wenigsten haben jedoch bislang eines absolviert, Dabei lohnt sich die Teilnahme an einem Sicherheitstraining für den Fahranfänger genauso wie für den langjährigen Autofahrer.

Die Ziele eines Fahrsicherheitstrainings

Ein Sicherheitstraining verfolgt im Wesentlichen zwei Ziele. Zum einen sollen die Schüler lernen, ihr Auto zu beherrschen. Zum anderen soll das richtige Fahrverhalten in Gefahrensituationen erlernt und geübt werden.

Wie läuft ein Sicherheitstraining ab?

In der Regel besteht das Trainingsprogramm aus zwei Teilen – Theorie und anschließende Praxisübungen. Im theoretischen Teil des Trainings lernen die Teilnehmer neben den fahrphysikalischen Grundlagen das Erkennen und Vermeiden von gefährlichen Situationen.

Der wesentliche Teil des Trainingsprogramms ist der praktische Teil. In der Regel fahren die Teilnehmer bei einem Fahrsicherheitstraining mit dem eigenen Auto. Dies ist wichtig, damit die Schüler lernen, das eigene Auto richtig zu beherrschen, die eigenen Grenzen zu erkennen und die technischen Grenzen des eigenen Fahrzeugs richtig einzuschätzen.

Im praktischen Teil werden verschiedene Übungen absolviert. Standardmäßig sind bei einem Training immer Bremsübungen auf unterschiedlichen Bodenbelägen dabei. Ebenfalls zum Grundprogramm gehören Übungen, um das richtige Bremsen und Ausweichen bei unterschiedlichen Fahrbahnverhältnissen zu erlernen. Gerade im Winter ist dies ein zentraler Teil eines Fahrsicherheitstrainings, um das richtige Fahren auf Eis und Schnee zu erlernen.

Auch das richtige Befahren von Kurven gehört zum Programm. Die letzte praktische Kurseinheit bildet das praktische Erfahren der eigenen Grenzen und der technischen Grenzen des eigenen Fahrzeugs. Nach erfolgreichem Abschluss eines Fahrsicherheitstrainings erhalten die Teilnehmer bei allen Anbietern dieser Kurse einen Teilnahmenachweis, der auch bei der Kfz-Versicherung eingereicht werden kann.

Welchen Nutzen bringt ein Trainingskurs im Alltag?

In einem Fahrsicherheitstraining lernen die Teilnehmer nicht nur das richtige Verhalten in Extremsituationen und unter Extrembedingungen, sondern vor allem auch sich und andere möglichst ohne Schaden außer Gefahr zu bringen. Dazu ist es wichtig, in gefährlichen oder extremen Situationen ruhig und ohne Panik zu reagieren und gleichzeitig die eigenen und die Grenzen des Fahrzeugs zu kennen.

Bei der Kfz-Versicherung durch ein Fahrsicherheitstraining sparen

Bei manchen Versicherungen kann man durch den Nachweis eines Fahrsicherheitstrainings beim Beitrag sparen. Einige Versicherungsunternehmen bieten bei der Kfz-Versicherung Rabatte an, sofern man den Nachweis über ein erfolgreich absolviertes Training erbringt.

Besonders für Fahranfänger bieten verschiedene Versicherungsunternehmen eine bessere Ersteinstufung der Kfz-Versicherung an, wenn der Versicherungsnehmer einen solchen Nachweis erbringt. Verträge von Fahranfängern, die ihren Führerschein weniger als 3 Jahre besitzen, werden normalerweise mit der Klasse 0 eingestuft. Erbringt der Versicherungsnehmer jedoch den Nachweis über ein erfolgreiches Training erfolgt die Ersteinstufung des Vertrages mit der Schadenfreiheitsklasse ½ .

Die Prämieneinsparung bei der Kfz-Versicherung ist teilweise erheblich und übersteigt die Kosten für ein Sicherheitstraining schon im ersten Versicherungsjahr.

Ein Fahrsicherheitstraining ist nicht nur für Fahranfänger empfehlenswert. Auch geübte und langjährige Fahrer erlangen so eine Fahrsicherheit, die – mal ganz von Geld und gesenkten Versicherungskosten abgesehen – unter Umständen Leben retten kann!

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