Autoversicherung: Änderung der Regionalklassen 2011

Alle Jahre wieder wurden die Regionalklassen neu festgelegt. Damit wird bei der Autoversicherung die Region des Versicherungsnehmers hinsichtlich der Unfall-Wahrscheinlichkeit geschätzt. Als Grundlage dient die amtliche Unfallstatistik.

Das Ergebnis der Unfallstatistik ist eindeutig: im Osten Deutschlands gibt es am wenigsten Autounfälle, während es im Süden deutlich häufiger kracht.
In einzelnen bayerischen Städten sogar bis zu 40 Prozent über dem Durchschnitt. Autobesitzer müssen hier deutlich mehr Kfz-Versicherung bezahlen als z.B. in Sachsen oder Mecklenburg-Vorpommern.

Aber auch die Hauptstadt scheint für Autofahrer kein sicheres Pflaster zu sein. Immerhin liegen die Berliner in der Unfallstatistik knapp 24% über dem Bundesdurchschnitt.

Auf dieser Basis werden also bestimmt einige Anpassungen in den Regionalklassen vorgenommen werden. Die Autoversicherung kann also teurer werden oder billiger.

Anmerkung:
Diese Ergebnisse sind kaum echte Neuigkeiten. Seit Jahren zeigen die Versicherung-Statistiken ein ähnliches Muster mit leichten Schwankungen.
Wer nun meint, in Bayern fahren sie eben besonders schlecht Auto, könnte sich irren. Die Statistiken werden maßgeblich von der Zahl der Autos auf der Strasse und vor allem auch von den Wetterverhältnissen beeinflusst.
Und hier hat vor allem Bayern mit teils extremen winterlichen Straßenverhältnissen einen Nachteil.
Aber schlecht Auto fahren sie vielleicht trotzdem! 😉

Übrigens: Etwa 70% der Autos bleiben bei der Haftpflicht-Versicherung in der gleichen Regionalklasse.

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